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Maria Gräfin von Maltzan (1909-1997):

Eine Tierärztin im Widerstand

Laudatio anlässlich der Benennung der Kaserne für die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Gräfin-von-Maltzan-Kaserne

von Johann Schäffer

Maria Gräfin von Maltzan

Nachdem die Dr.-Dorothea-Erxleben-Kaserne in Halle im Jahr 2007 aufgegeben wurde, gibt es in Deutschland jetzt wieder zwei Kasernen, die Namen von Frauen tragen: Die Augusta-Kaserne in Koblenz (1938 benannt nach Kaiserin Augusta) und neu hinzugekommen die Gräfin-von-Maltzan-Kaserne in Ulmen (Eifel), in der seit drei Jahren die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr untergebracht ist. Die Verleihung des Namens fand am 8. August 2008 aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Diensthundeschule im Rahmen eines feierlichen Appells statt. Die Laudatio wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben:

Meine Damen und Herren, im November 1997 habe ich in Hannover die erste Tagung zum Thema „Tiermedizin im Dritten Reich“ organisiert. In seinem Geleitwort äußerte der damalige Präsident der Bundestierkammer, Prof. Dr. Günter Pschorn, den folgenden Wunsch:

„Im Rückblick … möchte ich nicht versäumen … zwei Vorbilder zu erwähnen, die der tierärztliche Berufsstand nicht vergessen sollte. Ich denke an die Kollegin Dr. Maria Gräfin Maltzan und den Kollegen Dr. Braunschweig, die beide trotz der bekannten Gefahren für das eigene Leben mehreren Menschen jüdischer Abstammung das Leben retteten. Der tierärztliche Berufsstand tut gut daran, sich diese Vorbilder zu erhalten“.
Zwei Tage vor Beginn dieser Tagung starb Gräfin von Maltzan, am 12. November 1997 in Berlin. Unversehens war so ein Geleitwort zu einem Nachruf geworden. Heute, nach über zehn Jahren, ist Gelegenheit, der Mahnung von damals eine erste Tat folgen zu lassen. Ich selbst kann dazu nur einen bescheidenen Beitrag leisten und einiges aus dem Leben der Gräfin berichten.

Den vollständigen Artikel, der in der Oktober-Ausgabe 2008 des Deutschen Tierärzteblattes erschienen ist, können Sie über den Link als PDF herunterladen.

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