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Nachruf auf PD Dr. med. vet. Max Becker

Chirurg, Anästhesist, Veterinärhistoriker *27.01.1941 in München, † 20.08.2018 in Bern

Max Becker

Es gab in den letzten 25 Jahren wohl keine Veterinärgeschichtstagung, an der er nicht aktiv als Redner, Chairman oder Diskutant teilgenommen hat. Die Fachgruppe Geschichte der DVG trauert um einen ihrer treuesten Wegbegleiter, den Deutsch-Schweizer PD. Dr. med. vet. Max Becker. Er ist nach kurzer, schwerer Erkrankung und völlig überraschend am 20. August 2018 im Alter von 77 Jahren im Inselspital in Bern / CH gestorben.
Geboren in München hat Max Becker sein Abitur am Kgl. Theresien-Gymnasium abgelegt und in seiner Heimatstadt Tiermedizin studiert. Nach dem Staatsexamen wurde er 1969 an der Münchener Fakultät mit einer Arbeit über „Die parenterale Ernährung bei Hund und Pferd“ zum Dr. med. vet. promoviert. Im Jahr darauf wechselte er an die Universität Zürich und wurde Assistent an der Veterinär-Chirurgischen Klinik. Mit der Ernennung zum Oberassistenten ad personam im Jahr 1975 wurde ihm die Leitung der Abteilung für experimentelle Chirurgie und Anästhesiologie übertragen. In den Folgejahren arbeitete er an grundlegenden Buchveröffentlichungen mit, wie der Monographie „Das Göttinger Miniaturschwein“ (Parey 1981) oder der völlig neu bearbeiteten Auflage der „Nahtverfahren bei tierärztlichen Operationen“ (Parey 1985). Im Jahr 1986 habilitierte er sich an der Universität Zürich für die Fächer Chirurgie und Anästhesiologie mit einer Arbeit über eine neue Methode der selektiven Hypophysektomie am Modelltier Göttinger Miniaturschwein. Von 1990 bis zu seiner Pensionierung war Max Becker dann als der Schweizer Experte für experimentelle Medizin am Kantonalen Veterinäramt Basel-Stadt tätig. Das ist die eine berufliche Seite und nun die andere.
Im Jahr 1990 erfolgte die Wahl von Max Becker zum Präsidenten der als neue Fachsektion in die GST integrierten „Schweizerischen Vereinigung für Geschichte der Veterinärmedizin“ (SVGVM), die er 20 Jahre lang leitete und maßgeblich prägte. In Beckers Präsidentschaft fallen die Gründung und der mit vielen Fachkollegen erfolgte Aufbau des „Museums zur Geschichte der Veterinärmedizin“, das im Diagnostikzentrum des Tierspitals Zürich untergebracht ist. Eine umfangreiche Präsenzbibliothek mit heute rund 10.000 Büchern, Periodika und Manuskripten ist in Basel ausgelagert. Neben der Durchführung jährlicher nationaler Symposien hat Max Becker im Jahr 2008 den 38. Internationalen Kongress der World Association for the History of Veterinary Medicine in Engelberg organisiert und geleitet. Thema war “The man-animal-relationship from the antiquity until 20th century”. Er war auch viele Jahre Mitglied des Liaison Committee der WAHVM. 
Max Beckers veterinärhistorische Originalarbeiten wurden entweder im Schweizer Archiv für Tierheilkunde (SAT) veröffentlicht, das seit Anfang der 1990er Jahre sein Januarheft in guter Regelmäßigkeit allein der Geschichte der Tiermedizin widmet (z. B. „Tierdarstellungen in den Bildern von Albert Anker (1831-1910)“, SAT 1 2006), oder sie sind in den Tagungsbänden der DVG-Fachgruppe Geschichte publiziert (z. B. „Entscheidende Jahrzehnte für die tierärztlichen Ausbildungsstätten der Schweiz, 1945-1965“, 2000, „The lecture of Rudolf Zangger in livestock breeding, 1863/64“, 2002, „Das Eidgenössische Vakzine-Institut (EVI) in Basel“, 2006). Auch als Doktorvater war Max Becker geschätzt; die von ihm betreuten veterinärhistorischen Dissertationen sind über die Homepage der SVGVM erschließbar.
Alles was Max Becker in Angriff nahm, hat er mit hoher „chirurgischer“ Präzision geplant und ausgeführt. Er konnte begeistern und sein Rat war sehr geschätzt, sei es als Tierarzt und Wissenschaftler, sei es als Vorsitzender der Schulpflege im Kanton Aargau, sei es als engagierter Ausbilder von Jungjägern und Schweißhundeführern oder als fachkompetenter Imker. Als liebenswerter Freund war er immer zur Stelle, wo er gebraucht wurde.
Am 25. September 2018 haben wir Max Becker im engsten Kreis seiner Familie und Jagdfreunde in Däniken im Kanton Solothurn das letzte Halali geblasen.
Johann Schäffer, Hildegard Jung, München

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